Street Fighter wird 25 – Die Entwicklung des Beat em up Klassikers

Logo des Computerspiels Street Fighter (Capcom 1987) Quelle: Wikimedia

Was waren das noch für Zeiten damals? Ich kann mich noch genau erinnern wie ich 1988 mit meinem besten Schulfreund zuhause Street Fighter rauf und runter gespielt haben. Wir haben so ziemlich alle Knöpfe gedrückt und uns über die jeweilgen Aktionen der Kämpfer gefreut. Auch das Automatenspiel war nicht vor mir sicher in dieser Zeit. Continue reading

How to stop piracy from the Godfather

Bild: twitter.com/KimDotcom

Unser allseits geliebter Kim Schmitz aka. Kim Dotcom hat einmal fünf Antipiraterie Tipps auf seinem Twitter Account veröffentlicht. Und er hat in manchen Punkten durchaus Recht. Allein wenn man einmal verfolgt, wie lange es dauert bis eine gute US Serie oder ein aktueller Kinofilm in Deutschland als bezahlter Stream verfügbar ist. Am 19. Januar 2013 startet ja sein neues Projekt Mega, welches wieder einmal die Onlinemedienwelt durcheinander bringen und verändern soll. Continue reading

70 Sekunden lang James Bond sein

Der neue James Bond” Skyfall” ist in den deutschen Kinos gestartet. Und mit dem Film eine riesige Marketing Maschinerie. Man kann im Kino z.B. bestimmte Sets kaufen bestehend aus einer Popcorn Box, einem Trinkbecher, einem Kartenspiel und einer extra Coke Zero Dose. Natürlich alles im Skyfall Design. Auch im Bereich Product Placement setzt der Film Maßstäbe. Angeblich wurden durch geschickte Produktplatzierungen über 1/3 der Herstellungskosten durch die Werbung wieder eingenommen. Das Wichtigste ist aber der Zeitpunkt vr Filmbeginn sowie die Zeit in denen dieser im Kino läuft. Hier giolt es die Spannung aufrecht zu erhalten und die Marketingtrommel kräftig zu rühren. Danach nimmt dieser Vorgang natürlich ab und steigtdann erst wieder mit der DVD Veröffentlichung. Allerdings dauert es ja heutzutage nicht mehr so lange bis ein Kinofilm auf DVD erhältlich ist. Eine Möglichkeit zur Promotion sind virale Kampagnen. Heute einmal die Kampagne “Unlock the  007 in you. You have 70 seconds” von Coke Zero.

Was sind die Erfolgsfaktoren für eine virale Kampagne?

  • Nutzen der Kampagne
  • Schnelle Möglichkeit zur Verbreitung
  • Seedingstrategie
  • Kostenfreiheit
  • Bezug zum Unternehmen oder Produkt
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Jobmotor Internet – Turbo Boost für deutsche Gründer

Viele Leute kennen Sie. Die Erfolgsstorys von Apple, Google oder Facebook aus dem Silicon Valley. Deutschland gilt in diesem Zusammenhang noch als digitales Entwicklungsland. Aber auch hierzulande ist in letzter Zeit ein regelrechter Gründungsboom dank kreativer Köpfe und risikoliebenden Investoren entstanden. Die Frage nach dem “The next big think made in Germany” steht schon seit längerem im Raum. “Rund um Apps, Internetplattformen und Social Networks entstehen neue Berufe und ganze Branchen, die zum Industriezweig der Zukunft avancieren könnten.” Phoenix hat zum Thema “Jobmotor Internet” eine tolle Reportage heraus gebracht.

“PHOENIX taucht in die digitale Szene in Deutschland ein, stellt die neuen Web-Unternehmer vor und gibt Tipps, wie man selbst zum Gründer eines Startups werden kann. Moderator Hans-Werner Fittkau diskutiert das Thema im Studio mit Alexander Hüsing vom Onlinemagazin “deutsche-startups.de” und Werner Eichhorst vom Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit.” (Quelle phoenix.de)

Moderation: Hans-Werner Fittkau

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Der Nabel der Welt oder Project Glass von Google

“Project Glass“ ist eine Brille mit Micro-Display und Kamera, die dem Träger Informationen bequem per Spracheingabe bereitstellt, also eine Augmented-Reality-Brille. Der User erhält Informationen seiner Umgebung in Form von Navigationshinweisen. Desweiteren erhält der Nutzer Mails, SMS, Termine etc. im Microdisplay eingeblendet. Google zeigt einige Designstudien, wie so etwas aussehen könnte; in einem Video stellen die Google-Ingenieure einige Ideen zu der Funktionsweise vor.

In den Videos “A Day Made of Glass” geht es um Technologien in der Zukunft. Film ab…

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Aufstieg und Fall eines Social Network Primus

In der  DIGIsellschaft vom ZDF Hyperland (Darüber spricht das Web) geht es diesmal um den Aufstieg und Fall des einstigen Social Network Primus StudiVZ

“Für Internet-Unternehmen ist eine hohe Geschwindigkeit besonders wichtig, daher durchlaufen sie auch ihre Lebenszyklen gerne mal besonders schnell: Das soziale Netzwerk StudiVZ benötigte für Aufstieg und Fall gerade einmal sieben Jahre. Ein Drama in drei Akten.” (ZDF Hyperland Julius Endert)

Hier geht es zum Videobeitrag

Dann gibt es noch eine makabere Aufstellung wann StudiVZ nicht mehr online (Seitenbesuche) wahrgenommen wird. Laut der Seite sind es noch 6 Tage (Stand 26.03.2012) Die Seite heißt wannstirbtstudivz.com
“Dies ist eine laufend aktualisierte, streng wissenschaftliche Prognose des Blinkenlichten-Institutes für sinnüberwindende Daten-Interaktionen.”

Fazit: StudiVZ hat am Anfang vieles richtig gemacht aber niemals die Bedrohung in der Pole Position in Deutschland wirklich ernst genommen. Danach wurden Innovationen verpennt, sich nicht klar positioniert und laufend wichtiges Führungspersonal gewechselt. Jetzt gilt es noch eine Nische zu finden.

Update: “Die neue Chefin der VZ-Netzwerke greift durch. Stefanie Waehlert – seit Oktober beim Berliner Netzwerk-Betreiber – legt zum Sommer StudiVZ und MeinVZ bzw. FreundeVZ (sollte MeinVZ ersetzen) zusammen. Wie das Ergebnis aussieht, bleibt offen. Doch in einer Mitteilung heißt es: “Man wird uns nicht mehr mit Facebook vergleichen können.“ (Text und weitere Informationen Werben und Verkaufen)

 

Storytelling that’s what it is all about

Heute geht es einmal um das Thema Storytelling und ein klasse TED Video zu dem Thema.

Storytelling (deutsch: „Geschichten erzählen“) ist eine Erzählmethode, mit der explizites, aber vor allem implizites Wissen in Form einer Metapher weitergegeben und durch Zuhören aufgenommen wird. Die Zuhörer werden in die erzählte Geschichte eingebunden, damit sie den Gehalt der Geschichte leichter verstehen und eigenständig mitdenken. Das soll bewirken, dass das zu vermittelnde Wissen besser verstanden und angenommen wird. Eine lebendig erzählte Geschichte gewinnt die Aufmerksamkeit und Konzentration anderer Menschen leichter als eine nüchterne Ansprache. Auch wenn die Zuhörer nicht jede Einzelheit konkret verstehen, werden sie dennoch den Kern der Geschichte begreifen. Zum Erzählen gehören neben der Sprache auch weitere persönliche Ausdrucksmittel wie Gestik, Mimik und die Stimme.

Aufgaben Storytelling

  • Wissen weitergeben
  • Sachinformationen vermitteln
  • Problemlösungen aufzeigen
  • Denkprozesse einleiten
  • Unterhaltung, Normen und Werte vermitteln
  • Anschauungsvermögen fördern
  • zum Handeln motivieren
  • Hoffnung stiften
  • Sinn geben

(Quelle Wikipedia)

Die Struktur guter Geschichten

  1. Eine emotional bedeutende Ausgangssituation.
  2. Eine (sympathische) Hauptfigur.
  3. Einen Spannungsbogen durch Ziele und Hindernisse, die die Hauptfigur überwinden muss.
  4. Eine erkennbare Entwicklung (Vorher-Nachher-Effekt).
  5. Und ein auf das eigene Leben anwendbares Fazit – die Moral von der Geschichte.

(Quelle karrierebibel)

Und zum Ende das grandiose TED TALK Video bei TED Ideas worth spreading. The clues to a great story

Filmmaker Andrew Stanton (“Toy Story,” “WALL-E”) shares what he knows about storytelling — starting at the end and working back to the beginning. (Quelle ted.com)
“Don’t give [the audience] four; give them two plus two.” (Andrew Stanton)

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Die nicht ganz billigen Spots – Super Bowl

Am Sonntag den 05.Februar 2012 ist es wieder soweit. Der Super Bowl XLVI steht vor der Tür. Sat1 überträgt von 0 Uhr bis 4.15 Uhr live. Mehr als 100 Millionen Amerikaner und der Rest der Welt verfolgt gespannt den Kampf um das Ei. Aber es geht auch um Werbung bei dieser enormen Reichweite. 30 sekündige Spots kosten bis zu 3,5 Mio. Dollar. Hier einmal die Spots der Autobauer…Film ab

 

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Innovationen vs. Copycats

Heute geht es um das Thema Copycats und die Frage nach Innovation und dreister Kopie.  Eine dreitse 1:1 Kopie eines bestehenden Konzepts lehne ich wie viele ander auch ab. Allerdings spricht nichts dagegen ein bestehendes Produkt oder Geschäftsmodell zu optimieren indem man eine bessere Qualität, einen niedrigeren Preis, einen besseren Service und ein neues Design anbietet. Warum das Rad neu erfinden? Gerade am Beispiel von Kodak und nokia lässt sich erkennen dass es nicht immer von Vorteil ist als erster auf dem Markt zu sein bzw. die Markführerschaft inne zu haben. Bedingt durch die Marktführerschaft ruhen sich viele Unternehmen auf den Lorbeereb aus und sind wenig innovativ. Ferner wird auch häufig der Zeitüpunkt für die EInführung neuer Produkte verzögert da dass alte Produkt ja im Moment so klasse läuft. Auch McDonalds oder Ryanair haben Ihre Sparte nicht erfunden sondern sind lediglich berühmt geworden da sie etwas besser als die Konkurrenz gemacht haben.

“Unter einem Nachahmerprodukt (auch Me-too-Produkt, von engl. me too ‚ich auch‘) versteht man Produkte, die einem meist innovativen Original-Produkt in vielen Eigenschaften und Fähigkeiten gleichen und bei Erfolg des Erstanbieters – möglichst kurz darauf – auf den Markt kommen. Das Original ist oft Marktführer oder hat diesen Markt erst geschaffen. Nachahmerprodukte von sogenannten Marktfolgern sprechen denselben oder einen ähnlichen Kundenkreis an, den auch das Original bedient, stellen jedoch juristisch kein Plagiat dar.” (Quelle: Wikipedia)

Folgestrategie („Follow the Leader”, „Second to Market”): Diese auch als Imitationsstrategie bezeichnete Strategie zielt auf die direkte technologische Nachfolge des Pioniers, möglichst verbunden mit einer anwendungsorientierten Weiterentwicklung der bereits auf dem Markt eingeführten Innovation. Unterschieden werden kann dann noch zwischen dem frühen und späten Folger. (Quelle: Innovationsmanagement. – Strategien, Methoden und Werkzeuge für systematische Innovationsprozesse)

Zu dem Thema kann ich Euch ein Buch empfehlen: Copycats: Gut kopiert ist besser als teuer erfunden
“Innovationen sind teuer, langwierig und sehr selten. Und durch das Nutzen bestehender Ideen lassen sich zudem viel Geld und Zeit sparen. Doch Nachahmen hat einen schlechten Ruf: “Me-too”-Firmen gelten als Mitbewerber, die gezwungen sind zu kopieren, weil sie nichts Eigenes zu bieten haben und nur die Brosamen anderer aufpicken.
Oded Shenkar belegt, dass Kopieren häufiger und erfolgreicher ist als allgemein angenommen. Er zeigt, wie bestehende Erfolgsrezepte und -produkte ganz ohne plumpes Plagiieren genutzt werden können. Er nennt es “Imovation”: cleveres Adaptieren und Fortentwickeln. Und verrät Strategien, wie aus Abkupfern die Kunst des erfolgreichen Nachmachens wird – ganz ohne hohe Entwicklungskosten, Marketingetat und Fehlerquote. ” ( Kurzbeschreibung Amazon

“Wer nur einen bisschen offenen Blick für Wirtschaft hat, kann heilfroh sein, dass Copycats Mehrwerte, Arbeitsplätze und Steuereinnahmen schaffen. Ich hoffe nur, dass ein nicht allzu großer Teil des Netzes so einfach gestrickt ist, Copycats als etwas Schlechtes zu sehen. Oder sind etwa alle Anhänger von Monopol- und Monostrukturen, dem Recht auf Softwarepatentschutz in jeglicher Hinsicht? Das mag ich nicht glauben.” (Quelle: Robert Basic Google+)

Und hier noch ein Video zum Abschluss mit dem Titel: Innovate or imitate? Europe: a continent of copycats? Panel discussion at ADVANCE Conference. This Panel discussion was held during the ADVANCE – International Web & Startup Conference on September, 19 & 20, 2011 in Cologne, Germany. Film ab…

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