Archiv für die Kategorie „Social Media“

Empfehlungsgenerator Virales Marketing

Mittwoch, 8. April 2009

viral-marketing

Virales Marketing im Internet ist nicht nur ein effizienter, sondern auch ein vergleichsweise kostengünstiger Empfehlungsgenerator mit hoher Reichweite. Das virale Marketing verdankt seinen Namen der dramatischen Schnelligkeit und der exponentiellen Wirkung, mit der sich eine Botschaft – meist per eMail oder über Foren, Blogs und Chats – virusartig im Internet ausbreitet, ohne dass darauf Einfluss genommen werden kann, wen sie wann erreicht.

Der überwältigende Vorteil ist der, dass die Botschaft von einem Menschen kommt, den man kennt – und nicht von einem anonymen Anbieter. Wenn die Empfehlung ohne erkennbaren äußeren Einfluss ausgesprochen wird, wirkt sie glaubwürdig und ehrlich. So kann im Web jeder User als kostenloser Verkaufshelfer agieren. Allerdings kann nicht mit Sicherheit vorhergesagt werden, ob die Botschaft eine positive oder eine negative Richtung nimmt. Was einmal in Umlauf gerät, ist nicht mehr zu stoppen. Und (fast) nie mehr zu löschen. Das macht virales Marketing so spannend – und auch gefährlich.

Dabei soll der Überträger nicht nur animiert werden, die Botschaft aktiv zu verbreiten, er soll außerdem den Empfänger der Botschaft zur Weitergabe motivieren. Ihre Kampagne muss also beiden Seiten Nutzen versprechen. Dies kann gelingen, wenn Sie beispielsweise

  • etwas Unterhaltsames bieten
  • den Spieltrieb anregen
  • etwas völlig Neues bieten
  • etwas Einzigartiges bieten
  • etwas Sensationelles bieten
  • etwas Nützliches bieten
  • etwas zum Gewinnen ausloben

und wenn darüber hinaus

  • für die Nutzer möglichst keine Kosten entstehen
  • die Botschaft leicht übertragbar ist
  • der Absender (wenn möglich) für seine Arbeit belohnt wird.

Frisches Kapital für BuyVIP

Sonntag, 5. April 2009

buyvip

Die Shoppingplattform BuyVIP sicherte sich gerade in einer Finanzierungsrunde 14,9 Millionen Euro neues Kapital für die weitere Expansion. Das frische Kapital soll vor allem für den Ausbau der Internationalisierung genutzt werden.

Im E-Commerce ist die Mode, mit einem jährlichen Anstieg von 34 Prozent , der am schnellsten wachsende Teilmarkt. BuyVIP versucht durch die Internationalisierunbg ein bedeutender Player auf dem gesamten Europäischen Markt zu werden.

BuyVIP ist eine geschlossene Shopping-Community. Die Mitglieder haben die Möglichkeit, auf persönliche Einladung an zeit- und volumenlimitierten Verkaufskampagnen teilzunehmen. In diesen Kampagnen werden ausgewählte Produkte beliebter und bekannter Marken aus dem Lifestyle- und Fashion-Bereich angeboten. In diesem Segment sind auch noch Brands4Friends vertreten, die auch rege an der Expansion arbeiten. Man darf also gespannt sein….

Twitter: Zeitfresser oder Geldmaschine?

Freitag, 27. März 2009

twitter

Der Mikro-Blogging Dienst Twitter spaltet die Wirtschaft. Ist dieser Dienst wirklich in absehbarer Zeit rentabel oder wird es nur ein kurzer Hype sein.

Twitter hat in seinen zweieinhalb Jahren 6 Millionen Nutzer weltweit generiert. In Deutschland hat Twitter etwa  30.000 aktive Nutzer und noch einmal 10.000 Follower. Diese versorgen sich mit 140 langen Kurznachrichten und das ohne Zeitverzögerung. Twittern (zwitschern) ist ein gängiger Ausdruck in unserer Sprache geworden.

55 Millionen Dollar haben Wagniskapitalgeber bisher in den Dienst gepumpt. Zwei von Ihnen sind Amazon-Gründer Jeff Bezos und Netscape-Schöpfer Marc Andreessen.

Twitter ist kostenlos für die Benutzer. Dies ist auch Voraussetzung für ein schnellen Wachstum.  Wie könnten jedoch Einnahmen generiert werden? Es gibt mehrere Möglichkeiten: Kostenpflichtige Premiummitgliedschaft, Unternehmenaccounts, Jobbörse oder natürlich Werbung. Derzeit sind schon vereinzelt Werbebotschaften in Form von Links oder sogar als Bilddarstellung vorzufinden. Neu ist auch ExecTweets.

Fakt ist, dass immer mehr Unternehmen Twitter als Kommunikationsinstrument nutzen. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass Unternehmen-Tweets nur erfolgreich sind, wenn auch auf Kritik und Anregungen reagiert wird.  Jedoch sind Kommentare der Follower (Anhänger) auch nicht immer förderlich und können auch dem Ansehen des Unternehmens schaden.

Wo geht die Reise für Twitter hin? Geldmaschine? Oder doch nur “Die E-Mail des armen Mannes“ wie Google-Chef Eric Schmidt bemerkte.

StudiVZ stürzt aus AGOF-Top-10

Freitag, 20. März 2009

Top 10 der Internetangebote

Platz Angebot Reichweite in Prozent Unique User in Millionen
1 T-Online 36,9 15,39
2 Web.de 30,9 12,89
3 MSN.de 25,4 10,59
4 Yahoo! Deutschland 24,6 10,25
5 GMX 20,2 8,45
6 MyVideo 16,8 7,01
7 CHIP Online 14,0 5,86
8 wer-kennt-wen.de 13,7 5,71
9 arcor.de 13,5 5,64
10 ProSieben.de 12,9 5,40

Quelle: AGOF Internet facts IV/2008

Die Spitzenplätze des Reichweitenrankings der größten Onlinemedien nehmen wie schon im dritten Quartal 2008 die Portale von T-Online und Web.de ein. T-Online erreichte nach den aktuellen AGOF-Zahlen 15,39 Millionen Unique User.

Am stärksten konnte das soziale Netzwerk Wer-kennt-wen zulegen und überholte damit die Holtzbrinck-Community Studi-Vz, die vom 8. auf den 11. Rang zurück fiel. Mit einem Plus von 1,25 Millionen Unique Visitors stieg die Community von Platz 18 auf 8.

SchuelerVz war gerade in den Medien, da diese laut Berichterstattung zu geringe Sicherheitsmaßnahmen gegen unerlaubte Post aufweisen. Natürlich ist die Überwachung der Post schwierig, da tagtäglich Unmengen an Content generiert werden. Jedoch darf man bei der Betrachtung nicht die äußerst sensible Zielgruppe außer Augen lassen.

Bei StudiVz ist immer noch das Prinzip gegeben Nutzer ohne Nutzen. StudiVz hat zwar eine enorme Reichweite, jedoch kann diese Kundenbindung nicht monetarisiert werden wie beispielsweise bei Xing.