Archiv für die Kategorie „Facts“

Quelle zieht die Karte

Donnerstag, 2. April 2009

quelle

Nach dem Aus von Happy Digits bereitet das Universalversandhaus Quelle die Einführung einer eigenen Kundenkarte vor. Nachdem Karstadt am 1.März die GoldKarte an 4 Millionen Kunden heraus gegeben hat, zieht Quelle jetzt nach.

Der Name der Karte ist bisher unbekannt. Die neue Karte für die Kundenbindung wird über den Katalog, das Internet und dem Shopping-Sender HSE24 beworben.

Laut einer Studie der Uni Münster wird in diesem Jahr zum ersten Mal die Schallmauer von 100 Millionen Karten in deutschen Portemonnaies durchbrochen. Das bedeutet: 90 Prozent der kaufkräftigen Bundesbürger besitzen mindestens eine Karte

Neue Form des User Generated Content

Sonntag, 29. März 2009

bild

Während Lokal- und Regionalzeitungen immer mehr Leser verlieren, baut Bild seine Leserschaft aus.

Eine Erfolgsformel ist der User Generated Content bzw. Grassroot- Journalismus. Die Bild-Zeitung macht Ihre Leser einfach zu Reportern, indem sie Ihre Leser auffordert eigene Bilder und Videos einzusenden. Diese werden bei Veröffenlichung prämiert.

Und mit dieser Vorgehensweise hat das Blatt Erfolg wie Zahlen belegen: Seit Juli 2006 sind bei Bild mehr als 400 000 Leser-Fotos eingelaufen, von denen bis heute knapp 9600 gedruckt wurden. Honorar insgesamt: 1,7 Millionen Euro. Auch die Kooperation mit Lidl im Dezember 2008 in Form einer Bild Kamera war ein Erfolg. In der ersten Verkaufsaktion wurden 21.000 Kameras verkauft.

Wer jedoch lieber die kritische Betrachtung der Bild vorzieht, dem empfehle ich den BILDblog.

Twitter: Zeitfresser oder Geldmaschine?

Freitag, 27. März 2009

twitter

Der Mikro-Blogging Dienst Twitter spaltet die Wirtschaft. Ist dieser Dienst wirklich in absehbarer Zeit rentabel oder wird es nur ein kurzer Hype sein.

Twitter hat in seinen zweieinhalb Jahren 6 Millionen Nutzer weltweit generiert. In Deutschland hat Twitter etwa  30.000 aktive Nutzer und noch einmal 10.000 Follower. Diese versorgen sich mit 140 langen Kurznachrichten und das ohne Zeitverzögerung. Twittern (zwitschern) ist ein gängiger Ausdruck in unserer Sprache geworden.

55 Millionen Dollar haben Wagniskapitalgeber bisher in den Dienst gepumpt. Zwei von Ihnen sind Amazon-Gründer Jeff Bezos und Netscape-Schöpfer Marc Andreessen.

Twitter ist kostenlos für die Benutzer. Dies ist auch Voraussetzung für ein schnellen Wachstum.  Wie könnten jedoch Einnahmen generiert werden? Es gibt mehrere Möglichkeiten: Kostenpflichtige Premiummitgliedschaft, Unternehmenaccounts, Jobbörse oder natürlich Werbung. Derzeit sind schon vereinzelt Werbebotschaften in Form von Links oder sogar als Bilddarstellung vorzufinden. Neu ist auch ExecTweets.

Fakt ist, dass immer mehr Unternehmen Twitter als Kommunikationsinstrument nutzen. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass Unternehmen-Tweets nur erfolgreich sind, wenn auch auf Kritik und Anregungen reagiert wird.  Jedoch sind Kommentare der Follower (Anhänger) auch nicht immer förderlich und können auch dem Ansehen des Unternehmens schaden.

Wo geht die Reise für Twitter hin? Geldmaschine? Oder doch nur “Die E-Mail des armen Mannes“ wie Google-Chef Eric Schmidt bemerkte.

Alle 5,32 Jahre verdoppelt sich das Internet-Netzwerk

Donnerstag, 26. März 2009
social_network
Das Wachstum des Internets folgt festen Gesetzen, wie eine Gruppe chinesischer Wissenschaftler herausfand. Diese berichten, dass das Mooresche Gesetz nicht nur für elektronische Chips, sondern auch für das Web gültig ist.

Demnach wächst das Internet entsprechend einer Exponentialkurve und verdoppelt seine Größe alle 5,32 Jahre. Darüber hinaus berichten die Forscher rund um Guo-Qing Zhang, dass das Wachstum auf die Peripherie beschränkt sei.