Archiv für die Kategorie „E-Commerce“

5 Tipps zur Erhöhung der Kundenbindung durch Social Commerce

Mittwoch, 24. Juni 2009

social-commerce

Auf der Gründerszene Website habe ich einige Tipps zum Thema Social Commerce gefunden:

Folgende Social-Commerce-Maßnahmen erleichtern Online-Shopbetreibern den Start und sorgen für eine effiziente Neukundengewinnung:

1. Aktivieren Sie Ihre Besucher

Eine lebendige Online-Community ist die Basis des Social Commerce. Erhöhen Sie die Verweildauer Ihrer Kunden und damit deren Bindung an den Shop, indem Sie ihnen die Möglichkeit geben, sich selbst aktiv im Shop einzubringen. Community-Elemente wie Foren oder Blogs können hierfür wirkungsvolle Instrumente sein und fördern den gegenseitigen Austausch – über das Warensortiment, Erfahrungen mit bestimmten Produkten oder Fragen zu Versand und Bezahlweise. Durch diese Nutzergemeinschaft entsteht das Gefühl eines Miteinanders, der Shop wird mit Leben gefüllt und verliert seine Anonymität.

2. Machen Sie Ihre Kunden zu Experten

Geben Sie Ihren Kunden die Möglichkeit, selbst zu empfehlen und zu beraten. Durch eine gezielte Einbindung der Kunden über Kommentare und Bewertungen generieren Sie für Interessenten eine wertvolle Kaufentscheidungshilfe mit einer besonders hohen Glaubwürdigkeit. Dadurch erübrigt sich oft die Recherche nach Hintergrundinformationen zu bestimmten Produkten. Fragen der User werden häufig untereinander beantwortet.

Studien geben der Effektivität dieser Maßnahme Recht: Mehr als 80 Prozent aller Online-Shopper beziehen die Erfahrungsberichte Anderer in ihre Kaufentscheidungen mit ein. Indem Sie Bewertungen auf Ihrer Seite bündeln, sorgen Sie für besser informierte Kunden, die sich beim nächsten Einkauf gerne an die Hilfestellung erinnern. Nutzen Sie das Kundenfeedback, um Optimierungspotential zu erkennen und beteiligen Sie sich aktiv an den Diskussionen.

3. Lassen Sie Ihre Kunden für sich arbeiten

Einen Teil Ihrer Marketingaktivitäten können Sie durch Social Commerce an Ihre Kunden übertragen. Durch die Möglichkeit, bestimmte Produkte oder den Shop an Freunde weiterzuempfehlen, machen Sie Ihre Kunden zu Beratern und sparen Kosten.

4. Lernen Sie Ihre Kunden kennen

Um sich von der Anonymität vieler Online-Shops abzuheben, können den Kunden praktische Werkzeuge zur Personalisierung an die Hand gegeben werden. Wunsch- oder Hochzeitslisten sind bereits weit verbreitet und bieten für Käufer wie Verkäufer einen großen Nutzen: Während der Shopbesucher ihn interessierende Artikel zunächst in seinem Mitgliederbereich abspeichern kann, profitiert der Shopbetreiber von einer erhöhten Wiederbesuchsrate. Häufig werden auch Freunde auf die Wunschlisten verwiesen, so dass Listen auch zur Neukundengewinnung beitragen.

5. Werten Sie den Shop optisch auf

Ihre Kunden können wertvolle Beiträge zur optischen Aufwertung Ihres Online-Shops leisten. Beispielsweise schaffen von den Usern hochgeladene Fotos oder Videos durch ihre hohe Anschaulichkeit zusätzliche Kaufimpulse für unentschlossene Besucher. Vor allem bei High-Involvement-Themen wie Shops für bestimmte Sportarten oder Modeshops empfiehlt sich dieses Instrument.

Welche Elemente sich für den jeweiligen Shop eignen, muss individuell entschieden werden. Dabei gilt es, die eigene Zielgruppe, ihre Medienkompetenz sowie ihre Bedürfnisse genau zu kennen. Social-Commerce-Elemente sollen das Einkaufen intuitiver, einfacher und unterhaltsamer gestalten. Hilfreich sind Befragungen der eigenen Kunden, wie die Neuerungen angenommen werden, sowie eine verständliche Anleitung („Wie funktioniert…?“).

Am Anfang jedes Shopkonzepts sollte eine genaue Analyse der Zielgruppe und ihrer Bedürfnisse stehen. An welchen Stellen leisten Zusatzfunktionen wie Bewertungssysteme oder Kommentarfunktionen wirkliche Hilfestellung? Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Kunden, um herauszufinden, welche Ansprüche sie an Ihren Online-Shop haben und wie ihnen der Besuch so angenehm wie möglich gestaltet werden kann.

Amazon: Der Überflieger

Sonntag, 14. Juni 2009

amazon

Laut einer Studie der Unternehmensberatung BBDO ist Amazon derzeit die stärkste Einzelhandelsmarke in Deutschland. Die weiteren Plätze belegen Aldi (Discounter) und Ikea (Möbelhaus-Kette). Tchibo zählt zu den diesjährigen Verlieren (Testsieger der letzten Studie) auf dem vierten Platz.

E-Commerce Leitfaden neu veröffentlicht

Sonntag, 31. Mai 2009

neuer-e-commerce-leitfaden

ibi research stellt den kostenlosen E-Commerce-Leitfaden in einer überarbeiteten Version zum Download bereit. Dabei wurden die Schwerpunkte der ersten Auflage – Shop-Systeme, rechtliche Fragen, Zahlungsabwicklung, Risiko- und Forderungsmanagement – aktualisiert und wesentlich erweitert.

„Die Gespräche mit Onlinehändlern und Experten haben uns gezeigt, dass insbesondere mobiles Bezahlen, Prävention von Zahlungsausfällen und Ermittlung unbekannt verzogener Schuldner wichtige Themen sind. Hier haben wir die Leitfadeninhalte ergänzt und überarbeitet”, erklärt Dieter Bartmann von ibi research an der Universität Regensburg, dessen Team den E-Commerce-Leitfaden federführend entwickelt hat.

Eine weitere wesentliche Ergänzung gab es auch im Kapitel „Geschäfte ohne Grenzen – im Ausland verkaufen”. Im neuen Leitfaden wird jetzt ausführlicher auf die Single Euro Payments Area (SEPA) und die daraus resultierenden Vorteile und Herausforderungen für Onlinehändler eingegangen.

Neben diesen Erweiterungen wurden auch zwei vollständig neue Kapitel aufgenommen. Das eine befasst sich mit der Frage, wie mithilfe von Web-Controlling die Nutzerfreundlichkeit des Web-Shops und die Effizienz der Marketing-Ausgaben systematisch verbessert werden können. Das andere zeigt, wie sich durch innovative Möglichkeiten der Versandabwicklung Kosten sparen und Mehrwerte für die Kunden schaffen lassen.

Für den E-Commerce-Leitfaden arbeitet ibi research mit den Lösungsanbietern atriga, ConCardis, creditPass, etracker, EURO-PRO, Hermes Logistik Gruppe, mpass, Saferpay und xt:Commerce zusammen.

Amazon auf der Überholspur

Dienstag, 19. Mai 2009

amazon

In Deutschland hat Amazon erstmals mehr Käufer als Ebay. Nach einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung kauften im vergangenen Jahr 16,7 Millionen Menschen auf der deutschen Internetseite von Amazon ein, während Ebay noch 16,3 Millionen Käufer anzog. Erst mit großen Abstand dahinter rangieren die Versandhändler Otto (6,7 Millionen Käufer) und Quelle (6,1 Millionen).

Weitere Einschränkungen bei Ebay

Mittwoch, 15. April 2009

ebay

Für die ebay Händler gelten ab dem 15.Juni weitere Einschränkungen. Die Händler müssen speziell im Elektronikversand einen kostenlosen Versand anbieten, so schreibt es der Online Marktplatz vor.

Denn eBay zwingt alle gewerblichen Anbieter in den Bereichen Audio & HiFi, Foto & Camcorder, Computer, TV, Video & Elektronik, Handy & Organizer, PC- & Videospiele, aber auch im Bereich Kleidung & Accessoires dazu, einen kostenlosen Versand als erste nationale Versandart anzubieten.

Grund der Maßnahme ist die Ansprache der Kunden, die wegen zu hoher Versandkosten bislang auf einen Onlinekauf auf dem Shoppingportal verzichtet haben.

Zusätzlich zum kostenlosen Versand kann der Händler weiterhin kostenpflichtige Alternativen anbieten, zum Beispiel für eine Expresslieferung oder den Versand ins Ausland.

Die Frage ist ob eBay damit wieder mehr Käufer gewinnen kann oder ob die Händler der Shoppingplattform endgültig den Rücken kehren? Fakt ist, dass Ebay schon lange den Charme eines Online-Flohmarktes verloren hat und sich zum Tummelplatz für Markenartikler entwickelt hat.